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Woher manche Babys kommen (PDF)

 24,00

Petra Thorn
Woher manche Babys kommen. Ein Erklärungs- und Aufklärungsbuch für Kinder, die mit medizinischer Unterstützung gezeugt wurden.

FamART 2011
35 Seiten
ISBN 978-3-9452-7505-4

Beschreibung

Woher manche Babys kommen. Ein Erklärungs- und Aufklärungsbuch für Kinder, die mit medizinischer Hilfe gezeugt wurden

Dieses Buch soll es Ihnen erleichtern, mit Ihrem Kind über die Fortpflanzung zu sprechen und über die medizinischen Möglichkeiten, diese zu unterstützen. Ihr Kind erfährt, wie Babys üblicherweise entstehen und dass es manchen Paaren nicht vergönnt ist, „einfach“ ein Kind zu bekommen, sondern dass sie einige zusätzliche Bemühungen unternehmen mussten. Es gibt kein festgelegtes Alter, in dem Kinder darüber nachdenken, woher denn Babys kommen. In der Regel passiert dies jedoch im Kindergartenalter, also wenn sie zwischen drei und sechs Jahre alt sind. Das Buch ist für Kinder in dieser Altersgruppe geschrieben und erläutert mit einfachen Worten die übliche Zeugung sowie die Tatsache, dass die Eltern medizinische Hilfe in Anspruch genommen haben. Die technisch-medizinischen Verfahren werden nicht erklärt, denn solche Details sind für Kinder in diesem Alter in der Regel noch nicht interessant. Auch ist es für Kinder in diesem Alter wenig relevant, bei welchem Elternteil die Fruchtbarkeit eingeschränkt war. Wichtig ist jedoch zu wissen, dass sie Wunschkinder sind und die Eltern sich sehr über die Schwangerschaft und die Geburt gefreut haben. Erst wenn Kinder älter sind, im Grundschulalter und danach, stellen sie möglicherweise Fragen nach technischen Details oder auch nach den Gefühlen der Eltern. Dann ist ein geeigneter Zeitpunkt, ausführlich auf diese Fragen einzugehen.

Gespräche über Zeugung, Sexualität und Aufklärung sind keine einmaligen Gespräche. Meist durchleben Kinder eine Phase, in der sie bestimmte Geschichten, z. B. die ihrer Zeugung, immer wieder hören möchten – und irgendwann ist diese Phase plötzlich vorbei und sie interessieren sich für andere Themen. Einige Kinder hören sich die Geschichte zunächst vielleicht nur an und zeigen kaum Interesse, aber gehen zu einem späteren Zeitpunkt mit Fragen auf die Eltern zu. Dies alles sind normale und übliche Reaktionen. Sie können sich nach dem Interesse und der Entwicklung Ihres Kindes richten: Wenn es Fragen danach stellt, woher die Babys kommen oder es über seine eigene Zeugung nachdenkt, ist für Sie der richtige Zeitpunkt gekommen, darüber zu sprechen.

Möglicherweise empfinden Sie Unbehagen bei dem Gedanken, mit Ihrem Kind über seine Zeugungsart zu sprechen. Sie werden an Ihren damaligen Kummer erinnert und auch daran, dass Unfruchtbarkeit noch immer ein heikles Thema ist und manchmal tabuisiert wird. Ihre Gefühle sind daher verständlich. Vielleicht machen Sie in den Gesprächen jedoch die Erfahrung, dass Ihr Kind mit den Themen „Unfruchtbarkeit“ und medizinische Unterstützung recht unbefangen und unbelastet umgeht. Für Ihr Kind ist es ein neues Thema und es hat etwas mit ihm selbst zu tun – daher ist es spannend und es kann viele Fragen stellen, so, wie es auch bei anderen neuen Themen viele Fragen stellt. Vielleicht leisten die Gespräche mit Ihrem Kind sogar einen kleinen Beitrag dazu, dass Unfruchtbarkeit in der nächsten Generation ein gesellschaftsfähigeres Thema wird und medizinische Behandlung als eine positive Möglichkeit für Paare mit Fruchtbarkeitsstörungen wahrgenommen wird. Sicherlich haben auch Sie es so empfunden, denn Sie hatten das Glück, mit medizinischer Hilfe schwanger zu werden und ein Kind zu bekommen.

Das Buch ist so gestaltet, dass Sie auf manchen Seiten Bilder Ihrer Familie und Ihres Kindes einkleben können. So entsteht für Sie und Ihr Kind ein ganz persönliches Buch. Die Stellen, an denen Bilder eingeklebt werden können, sind im Buch markiert.

Im Anhang des Buches erfahren Sie einige Hintergründe über medizinische Hilfen bei Kinderwunsch. Außerdem sind zwei Erfahrungsberichte abgedruckt. Sie können lesen, wie eine Mutter mit ihrer 7-jährigen Tochter über die medizinische Behandlung gesprochen hat und erfahren, wie eine junge Frau über ihre Zeugung, für die eine In-vitro-Fertilisation erforderlich war, denkt.

 

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